Unsere Disability Awareness Workshops im Rheinland 2025
Unsere Disability Awareness Workshops sind ein zentraler Bestandteil unseres Coachings, mit dem Ziel, Barrieren im Arbeitsleben abzubauen und Inklusion langfristig in Unternehmen zu verankern.
Gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen der Unternehmen, unserer Coaches und Mentor*innen mit Behinderung schaffen wir Räume, in denen neue Perspektiven auf Arbeit, Teilhabe und Inklusion entstehen. Durch Impulse, praktische Beispiele und ehrlichen Austausch unterstützen wir die Pledger-Unternehmen dabei,
Barrieren abzubauen und Menschen mit Behinderung als selbstverständlichen Teil ihrer Teams zu gewinnen.
Pledger sind Unternehmen, die sich dazu verpflichten, das Inklupreneur-Coaching zu durchlaufen und dadurch nachhaltig inklusiver zu werden. Selbst Pledger werden? Dann hier den Inklupreneur-Pledge unterschreiben.
DAWs bei unseren Unternehmen im Rheinland
Im Oktober und November 2025 haben wir mehrere Disability Awareness Workshops (DAWs) für Inklupreneur Rheinland durchgeführt. Zwei der DAWs in Aachen und Düsseldorf zeigen eindrucksvoll, wie lebendig, persönlich und wirksam gelebte Inklusion sein kann – vor allem dann, wenn Menschen mit Behinderung als Expert*innen in eigener Sache im Mittelpunkt stehen.
In Aachen waren wir beim Familienentlastender Dienst der Lebenshilfe (FeD) zu Gast und auch das Unternehmen Ringeltaube aus Wuppertal war vor Ort dabei. In Düsseldorf waren wir beim Radisson Blu Conference Hotel zu Gast, gemeinsam mit dem Radisson Blu Media Harbour und dem Dima e.V. haben wir dort jeweils spannende Workshops durchgeführt.

Die Abbildung links zeigt den Schriftzug „Disability Awareness Workshops“. Darunter drei wabenförmige Fotos, ein Gruppenfoto von allen Teilnehmern und den Teammitgliedern von Inklupreneur Rheinland, die bei der Veranstaltung dabei waren. Die anderen beiden Bilder wurden ebenfalls während des Workshops aufgenommen. Eines zeigt die Zuhörenden, das andere die Vortragenden während des fachlichen Inputs.
Fachlicher Input
Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden einen kompakten Überblick zu zentralen Fakten: Wie viele Menschen in Deutschland eine Schwerbehinderung haben, welche Ursachen es gibt und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen – etwa die Ausgleichsabgabe – Unternehmen kennen sollten.
Perspektiven der Mentor*innen
Unsere Inklupreneur Mentor*innen geben Einblick in sehr unterschiedliche Lebensrealitäten: Personen, die mit einer Behinderung geboren wurden, und jene, die sie im Laufe ihres Lebens erworben haben.
In Miriens Beitrag stand im Vordergrund, dass im Arbeitsleben ihre Kompetenzen und Leistungen zählen sollten – nicht die Tatsache, dass sie eine Sehbehinderung hat.
Bei Marten drehte sich die Diskussion um die Frage, ob er ein Leben ohne Behinderung wählen würde – eine intensive Auseinandersetzung mit Identität, Selbstbild und gesellschaftlichen Erwartungen.
Was bleibt am Ende: Neue Sichtweisen und konkrete Zusagen
Aus beiden Workshops nahmen die Teilnehmenden vor allem eines mit: neue Blickwinkel auf Behinderung, mehr Sensibilität für individuelle Lebenssituationen und die Einsicht, dass Inklusion im Arbeitsleben ganz wesentlich mit Haltung, Strukturen und konkreten Entscheidungen zu tun hat. Immer wieder wurde betont, wie wichtig es ist, den individuellen Zustand und die Bedürfnisse einzelner Menschen stärker in den Fokus zu rücken, statt in Stereotypen zu denken.
Neue Stellen werden geschaffen
Besonders eindrücklich war der Abschluss in Düsseldorf: Der Hoteldirektor des Radisson Blu Conference Hotels kündigte motiviert an, bis April des kommenden Jahres zwei Menschen mit Behinderung neu einstellen zu wollen – eine klare und verbindliche Zusage, die zeigte, wie Workshops in gelebtes Handeln münden können.
Commitment für eine inklusive Arbeitswelt
So sind bei den Disability Awareness Workshops in Aachen und Düsseldorf viele neuen Eindrücke und ein spürbar stärkeres Commitment für eine inklusive Arbeitswelt entstanden, in der Menschen mit Behinderung als Fachkräfte und Kolleg*innen selbstverständlich sichtbar sind.
Wir freuen uns auf weitere besondere Begegnungen, Möglichkeiten aufzuklären und vor allem mehr gelebte Inklusion!
Mehr über Inklupreneur Rheinland könnt ihr auf unserer Webseite finden.

